Sardinien und all ihre Köstlichkeiten

Kulinarische Spezialitäten Sardiniens, von Pasta bis hin zur Pizza und aufwendigen sardischen Köstlichkeiten, Essen!

Spagetti mit Tomatensauce, Pizza Margerita, knuspriges Bruschetta, Insalata Caprese oder Risotto Milanese - all diese berühmten italienischen Köstlichkeiten stehen auch in sardischen Restaurants auf der Karte.

...die sardische Küche und ihre Leckerbissen!

Wer auf seiner Sardinien Reise das Land auch kulinarisch kennenlernen möchte und all die sardischen Spezialitäten/Küche genießen möchte, wird am pane carasau, einem extrem dünnen Fladenbrot, nicht herumkommen. Dieses besondere Fladenbrot und der Käse zählen noch heute zu den Grundnahrungsmitteln eines typischen Sarden. Sardinien setzt seit vielen Jahren auf nachhaltigen Agrotourismus und so ist es kaum verwunderlich, dass gerade Restaurants wie Agriturismo Su Stai in Sanluri oder La Fattoria di Agostino Panzali in Riola Sardo bei Urlaubern und Sarden gleichermaßen beliebt sind.

Reisen bildet nicht nur, sondern macht auch hungrig. Wer auf seinem Sardinien Urlaub Pizza und Pasta erwartet, liegt nur sehr bedingt richtig. Denn die sardische Küche unterscheidet sich gewaltig von der italienischen und ist zudem reich an köstlichen kulinarischen Spezialitäten (kulinarische Schätze Sardiniens Amazon). Auch innerhalb der Insel ist die Speisekarte nicht einheitlich. Auf Sardinien isst man gerne Fleisch. Im Süden, insbesondere in der Hafenstadt bestimmen eher Fisch und Meeresfrüchte das Angebot, den Käse nicht zu vergessen. Die Anzahl der Restaurants ist beträchtlich, und eine einzige Restaurant Empfehlung auszusprechen wäre vermessen. Eine kleine Auswahl kann den Besucher aber durchaus auf den Geschmack bringen. Auf den Abend einstimmen oder ihn beenden lässt sich am besten im Antico Caffè in der Altstadt, wo schon der Sänger Beniamino Gigli und der Schriftsteller D.H. Lawrence ihre Füße unter den Tisch streckten. Erlesene Weine, köstliche Aperitife, Fischmenüs oder ein delikater Imbiss für den kleinen Hunger stehen auf der Speisekarte. Sardische Küche nach traditioneller Machart erwartet den Gast im ehemaligen Kloster Convento San Giuseppe in der Via Paracelso. Während im Innenhof das Spanferkel über der Glut röstet, wird das Warten mit Salami, Käse oder Fregola, einer sardischen Pasta-Spezialität, kulinarisch verkürzt. Wer gerne zwischen antiken Möbelstücken und wertvollen Gemälden diniert, sei das Restaurant Dal Corsaro ans Herz gelegt. Meeresspezialitäten schmeicheln selbst dem verwöhntesten Gaumen. Bei 400 auserlesenen Weinen, fällt die Auswahl nicht leicht, doch der erfahrene Sommelier berät perfekt. Urig geht es in der Marina zu, dem Hafenviertel in der Altstadt. In den engen Gassen herrscht geschäftiges Treiben und von teuren Restaurants bis hin zu billigen Trattorien wird dort jeder fündig.

Sardinien Produkte
Sardinien kulinarisch erleben!

Die beste Pizza in Sardinien: Villasimius

Geschmack ist natürlich relativ, bei jedem individuell und verschieden, jedoch küren wir diese Pizzeria zur besten im kompletten südlichen Teil Sardiniens! Die Preise sind ok und die Bedienung ist flott, jedoch sollte man schon am Vorabend einen Tisch für den nächsten Tag reservieren, da dieses Lokal SEHR gut besucht ist! Reservieren können sie vor Ort oder auch telefonisch (englisch oder italienisch!)

Als wir in Villasimius unseren Urlaub verbrachten, gingen wir jeden Tag ein bis zweimal in verschiedene Restaurants und dieses ist nun unser Geheimtipp an Sie!

 

Ristorante pizzeria acquarius villasimius

 

Diverse Kundenbewertungen:

Super PIZZA zum wiederholten Mal!

Beste Pizza der Welt..
Gut und schnell
Beste Pizza im Städtchen
Gut bis sehr gute Pizza
Super Pizza, super Bedienung

Sardinien Rezepte zum nachkochen siehe ganz unten!

Sardische Nahrungsmittel Spezialitäten
Sardische Spezialitäten Shutterstock.com

Kulinarisches

Nach soviel trockenen Informationen sollte man doch noch über Kulinarisches erzählen. Es gibt ein paar Spezialitäten Sardiniens, die muss man einfach probiert haben!


Traditionelles Essen in Sardinien:


· Schafskäse: (Pecorino) in allen Variationen, ob superreif (piccante, stagionato), frischer (dolce) oder als Schafsquark ! (Ricotta). Nur was für echte "Genießer": Pecorino mit Käsemaden (wird wirklich so angeboten, ist aber unbedenklich)

· Peretta: kleine tropfenförmige Käse die aus Kuhmilch hergestellt werden und mild schmecken.
· Pane Carasau: papierdünnes getrocknetes Fladenbrot und Spianata, dünnes, weiches Fladenbrot das sich sogar füllen läßt. Wurde stehts von Wanderern und Bauern als Proviant genutzt.
· Salsiccia: luftgetrocknete Salami, mit Glück sogar vom Wildschwein.
· Gnocchetti sardi: Pasta die vom Aussehen an Larven erinnert.
· Porcetto: Spanferkel mit vielen Kräutern geröstet.
· Bottarga: eine Art Kaviar vom Thunfisch oder Muggine, den man mit Pasta oder als feine Scheibchen auf Weißbrot mit Butter serviert bekommt.
· Spaghetti al Cartoccio: Meeresfrüchtespaghetti, die in Aluminiumfolie gegart werden.
· Landschnecken mit Kartoffeln, Gebratenes Pferdefleisch, Polpo (Krake) sind auch zu empfehlen. In Alghero kann man dank des katalanischen Einschlages geniale Paella essen.


Sardinien ist eine Insel im Westen von Italien. Sie ist ca. 200 Kilometer vom italienischen Festland entfernt. Diese relativ weite Entfernung hat sicherlich dazu beigetragen, dass sich auf der Insel eine eigene Kultur entwickelt hat, obwohl das Eiland zu Italien gehört. Die Esskultur bietet dabei keine Ausnahme. Die italienische Küche vom Festland ist mit ihren leckeren Pizza und Pasta Gerichten in der ganzen Welt bekannt. Die Gerichte der Sarden sind zwar nicht so weit verbreitet, in puncto Geschmack stehen jedoch in nichts nach.

Was essen Sarden am liebsten?

Die traditionellen sardischen Speisen (Kochbuch Sardinien auf Amazon) wurden geprägt von den Hirten und Landwirten im inneren der Insel. Hier wird hauptsächlich Brot, Käse, Fleisch, Obst und Gemüse gegessen sowie auf der Insel hergestellter Wein getrunken. An der Küste sind natürlich auch Fisch und Meeresfrüchte beliebt. Das Hauptnahrungsmittel der Sarden ist somit nicht Pasta, sondern Brot. Dieses ist jedoch nicht mit dem deutschen Brot zu vergleichen. Das traditionelle sardische Brot trägt den klangvollen Namen Notenpapier (carta da musica) oder bei den Einheimischen pane carasau. Der Name Notenpapier kommt nicht von ungefähr, sondern ist eine recht akkurate Beschreibung des Brotes. Es handelt sich dabei nämlich um sehr dünne knusprige Fladen, die sehr lange haltbar sind. Für die Hirten, die mit ihrer Schafherde oft lange unterwegs sind, ist dies ideal. Der Tradition nach wird das Brot von den Frauen zubereitet. Die älteren Frauen geben gerne einen Koch Tipp damit das von Generation zu Generation weitergegebene Rezept erhalten bleibt. Gegessen werden die Brote meist mit weiteren simplen Zutaten. Eines dieser einfachen aber dennoch leckeren und traditionellen Gerichte ist pane frattau. Dieses traditionelle Gericht besteht aus Hirtenbrot, Tomatensoße, Käse und Spiegelei.

Aufgrund der vielen Schafe in Sardinen sind viele Käsesorten aus Schafsmilch. Zwar gibt es auch Kuhmilchsorten wie z.B. Dolce Sardo, bekannter und beliebter sind aber Pecorino oder Ricotta. Letzterer ist ein sehr cremiger, milder und delikater Frischkäse, der sowohl in salzigen als auch süße Gerichten Verwendung findet. Neben Brot zählt zu den Hauptnahrungsmitteln Pecorino. Der Käse schmeckt je nach Reifegrad mild bis pikant. Wie reif der Käse ist kann man leicht an seinem Aussehen, sowie seiner Konsistenz, erkennen. Junger Pecorino ist weich und weiß. Eine gewisse Ähnlichkeit mit Feta ist vorhanden, jedoch weniger salzig und nicht so krümelig. Geschmolzener Pecorino mit Honig ist ein traditionelles Gericht welches gerne als wohlschmeckende Nachspeise gereicht. Alter Pecorino ist gelb und hart. Als echte Delikatesse gilt zudem Casu Marzu, sehr alter Pecorino der mit lebendigen Maden versetzt ist. Offiziell ist er verboten, wer mutig ist und ihn dennoch probieren möchte kann dies jedoch bei einigen privaten Schäfern immer noch tun.

Fleischfans kommen in der sardischen Küche voll auf ihre Kosten. Heimische Ziegen, Schweine und Lämmer, besonders von jungen Tieren, sind auf der Insel sehr beliebt. Pferdefleisch wird ebenfalls gerne verzehrt. Eine weitere beliebte Köstlichkeit sind Wildschweine. Anderes Wild wie Wachteln, Wildkaninchen oder auch Rebhühner werden ebenso außerordentlich gerne verspeist. Da Fleisch teuer und wertvoll ist, wird das Tier so vollwertig wie möglich verarbeitet. Das bedeutet, dass die Innereien ebenfalls zu Speisen verarbeitet werden. Frisciura wird beispielsweise aus den Eingeweiden von Lämmern und Ferkeln hergestellt. Zusammen mit Zwiebeln, Öl und Gewürzen wird es zu einer Hauptmahlzeit verarbeitet, die zusammen mit Brot gegessen wird.

Das in der Landwirtschaft angebaute heimische Gemüse steht ebenso auf den täglichen Speiseplan. Es ist Bestandteil von vielen traditionellen Rezepten der Sarden. In vielen Antipasti Gerichten bietet Gemüse den Hauptbestandteil. Mit dem reichlichen Angebot an vielfältigen regionalen Kräutern wird zudem gewürzt.

Gemessen daran, dass Sardinien vom Wasser umgeben ist, werden nicht sehr viele Meeresfrüchte verzehrt. Dies hat historische Gründe. In früheren Zeiten war die Küste aufgrund von Piraten und Krankheiten oft gefährlich. Einige wohlschmeckende Spezialitäten gibt es dennoch. Bottarga, das sind Rogen der Merräsche, auch genannt Kaviar des Mittelmeers. Bottarga kann zusammen mit Brot gegessen werden, besonders gut schmeckt es allerdings in Kombination mit Spaghetti. Nudeln spielen allerdings eine geringere Rolle als in Italien. Dennoch haben die Sarden ihre eigenen Nadelsorten wie culingionis. Diese Nudeltaschen werden mit Spinat, Eier sowie Pecorino gefüllt und anschließen mit Tomatensugo serviert. Heutzutage werden jedoch vermehrt Spaghetti verzehrt.

Traditionelle sardische Leckereien zu besonderen Anlässen

Das bekannteste und eines der aufwendigsten Gerichte der Sarden ist das carne a carraxiau. Diese seltene Köstlichkeit kann mit begrabenes Fleisch übersetzt werden. Der Name des kulinarischen Leckerbissens hat seinen Ursprung in seiner außergewöhnlichen Zubereitungsweise. Im Boden wird ein Erdloch gegraben und ein Feuer darin entzündet. Das Fleisch, sei es ein Lamm oder ein Ferkel, wird mit Kräutern umwickelt und in das durch das Feuer vorgewärmte Erdloch gegeben. Anschließend bedeckt man das Loch wieder mir Erde und entzündet ein Feuer darauf. Dank der schonenden Zubereitungsweise wird das Fleisch besonders zart und aromatisch. Angeblich ist dieses Rezept entstanden (leckere Rezepte Sardiniens - Amazon Rezeptbuch) als Hirten früher fremde Schafe entwendet haben um diese zu essen. Zur Tarnung haben sie das Schaf im Boden versteckt und ein unschuldiges Feuer auf der Erdoberfläche entzündet.

Eine weitere kulinarische Fleischspeise aus Sardinien für besondere Festlichkeiten ist das malloru de su sabatteri. Hierzu wird zunächst ein Rebhuhn mit einem kleinen Vogel gefüllt. Das gefüllte Rebhuhn wird in einen Hasen gesteckt. Den Hasen wiederum stopft man in ein Ferkel. Das Ferkel wiederum kommt in eine Waldziege. Als krönender Abschluss wird die prall gefüllte Waldziege dann in ein Lamm gestopft. Das ganze wird auf einen Spieß gesteckt und unter ständigem drehen gegart.

Nicht gerade jedermanns Geschmack aber in Sardinien eine weitere kulinarische Spezialität ist das Gehirn. Dieses wird gerne als Vorspeise zu Festlichkeiten gereicht. Zu besonderen Anlässen gibt es in zudem spezielles Brot. Dieses aus Hartweizengrieß bestehen Brot wird mit Nüssen, Äpfel oder Orangen verfeinert und bedarf der tagelangen Arbeit. Das pani artistici, das künstlerische Brot, wird wie der Name bereits vermuten lässt besonders hübsch präsentiert. Gebacken wird es in Tierform, als Wappen oder sogar als essbare Girlande.

Süßes für die Seele

Die beliebteste Süßspeise und eine wahrliche Spezialität bei den Sarden ist die Seade. Seaden sind eine Köstlichkeit zum Dessert oder zum Espresso am Nachmittag. Eine Seade ist eine Teigtasche, welche mit jungen Pecorino gefüllt ist und in Olivenöl frittiert wird. Anschließend wird das Fettgepäck mit Zucker bestreut. Besonders raffiniert schmeckt es jedoch, wenn es mit Honig übergossen wird. Am besten wählt man dazu den sardischen Honig z.B. Eukalyptushonig. Dieser ist besonders süß, eher flüssig und mit einer zarten Karamellnote. In den meisten Bäckereien und Cafés werden diese kleinen gebackenen Köstlichkeiten angeboten. Mittlerweile gibt es sie auch industriell hergestellt im Supermarkt. Jeder der auf der Mittelmeerinsel Urlaub macht, sollte nach Möglichkeit aber eine frische Teigtasche genießen. Sardische Amaretti sind, wie ihre Geschwister vom Festland, süße Mandelmakronen. Die Besonderheit ist jedoch das sie leicht bitter sind und vor dem backen in Zucker gewälzt werden. Der Zuckermantel sorgt dafür, dass sie Amaretti besonders knusprig sind. Torrone, ein Nougat aus Honig, Eiweiß und Nüssen, ist eine weitere Delikatesse für Süßschnäbel.

 

So können Sie es nachmachen

Alle, bei denen in nächster Zeit leider kein Urlaub im Mittelleerparadies auf dem Plan steht müssen dennoch nicht auf die kulinarischen Spezialitäten der Mittelmeerinsel Sardinien verzichten. Mit diesen leckeren Koch Tipp und ein wenig Zeit können Sie ein Menü zaubern das Sie augenblicklich in Urlaubsstimmung versetzen wird. Fast so gut wie ein von Generation zu Generation weitergegebenes Rezept sind diese Kochanleitungen. Das 3-Gänge-Menü ist auch für in der Kochkunst weniger versierte Personen leicht zuzubereiten, da die Rezepte nicht allzu schwer sind. Sie schmecken dennoch sehr lecker und machen auch optisch etwas her. Als Vorspeise gibt es ein typische Gemüse-Antipasti mit Brot. Als Hauptgang werden Spaghetti serviert, die durch die sardische Spezialität Bottorga zu einem echten Geschmackserlebnis werden. Hervorragender Begleiter zur Pasta ist trockener sardischer Weißwein z.B. Vermentino. Als krönender Abschluss bilden sardische Amaretti zusammen mit Espresso oder Kaffee ein leichtes und leckeres Dessert.

 

Rezepte für kulinarische Spezialitäten Sardiniens:

 

Rezepte:

Sardisches Rezept 1
Cipolle al Balsamico mit Oliven und carta da musica


500 g kleine rote Zwiebeln
5 frische Salbeiblätter
2 Esslöffel Olivenöl
50 ml Rotwein
100 ml Balsamico
2 Esslöffel Honig
Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:


1) Zwiebeln schälen und vierteln
2) Zwiebeln und Salbeiblätter mit Öl anbraten
3) Mit Honig, Balsamico und Rotwein ablöschen
4) Die ganze Mischung ca. 5 Minuten köcheln lassen
5) Mit Salz und Pfeffer abschmecken
6) Für mehrere Stunden ziehen lassen
7) (gekauftes) Notenpapierbrot und Oliven dazu reichen

 

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Sardisches Rezept 2
Spaghetti alla Bottarga

500 g Spaghetti
Salz
100 ml Olivenöl
50 g altes Weißbrot (gerieben)
1 Knoblauchzehe
50 g Bottarga

 

Zubereitung:


1) Spaghetti in reichlich Salzwasser bissfest kochen
2) Weißbrot mit der Hälfte des Öls goldbraun rösten
3) Knoblauchzehe schneiden
4) Restliches Öl erwärmen und Knoblauch hinzufügen
5) Spaghetti abgießen, dabei ca. ½ Tasse Kochwasser auffangen
6) Pasta, Kochwasser und Knoblauchöl vermischen
7) Nudeln auf vier Tellern verteilen und Brotkrumen darüber streuen
8) Bottarga über die Spaghetti reiben

 

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Sardisches Rezept 3
Sardische Amaretti

150 g gemahlenen Mandeln
100 g Zucker
1 Prise Salz
2 Tropfen Bittermandelaroma
1 Eiweiß (Kl. L)
15 ganze Mandel (geschält)
2 Esslöffel Zucker zum wälzen

 

Zubereitung:


1) Mandeln, Zucker, Salz und Bittermandelaroma vermischen.
2) Eiweiß steif schlagen.
3) Hände leicht anfeuchten und aus dem Teig ca. 15 Kugeln formen.
4) Kugeln in Zucker wälzen.
5) Je eine Mandel auf eine Kugel geben und leicht festdrücken.
6) Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad ca. 20 Minuten backen.

 

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Sardisches Rezept 4

Lasagne mit Pane Carasau und sardischem Pecorino, für 4 Portionen

 

Pane Carasau 5-6 ganze Scheiben
500 g Hackfleisch

1/2 EL Fenchelsamen
800 g italienische Flaschentomaten
50 g Tomatenmark
250 g Pecorino stagionato gerieben
Olivenöl extravergine
4 große Zehen Knoblauch
1 große Zwiebel
2 Stück frisches Lorbeerblatt
Pfeffer aus der Mühle

Meersalz

 

Zubereitung (90 Minuten)

1) Das Hackfleisch in einer großen Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten.

2) Gehackte Zwiebel und in feine Scheiben geschnittenen Knoblauch hinzugeben. 

3) Kurz weiter braten, dann die in Stücke geschnittenen Tomaten, Lorbeerblatt, Tomatenmark und die Fenchelsamen hinzugeben.

4) Eine Stunde auf kleiner Hitze schmoren lassen.

6) Dann mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

7) Eine Kelle der Sauce in eine Auflaufform geben, gut verteilen und mit Pecorino bestreuen.

8) Darauf in Form gebrochenes Pane Carasau schichten. Diesen Vorgang wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind, mit Sugo und dem Schafskäse abschließen.

9) Die Form gut mit Aluminiumfolie bedecken und in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen stellen, nach 15 Minuten die Folie entfernen und für eine weitere Viertelstunde bräunen lassen. Sofort servieren.

 

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Sardisches Rezept 5

MALLOREDDUS ALLA TIPOSARDA, für 4 Portionen:

 

400 gr. Malloreddus (auch Gnocchetti Sardi genannt, sardische Nudeln)
100 gr. frische Salsicca Sarda (beziehungsweise grobe Bratwurst)
800 gr. italienische frische Fleischtomaten
300 gr. geriebenen sardischen Pecorino
einen Rosmarienzweig
einen Basilikumzweig
eine Zwiebel
eine Chilischote (wer es gerne scharf mag kann auch mehr nehmen)
Salz, Peffer
vier EL Olivenöl

 

ZUBEREITUNG:

 

1.) Tomaten mit Hilfe von heißem Wasser häuten und klein schneiden (den grünen Strunk rausschneiden).
2.) Blätter des Basilikums abzupfen (und auf die Seite legen).
3.) Kleingeschnittene Tomaten mit Flüssigkeit, den Rosmarienzweig, den Stiel des Basilikum (als ganzes) zugeben, bei geringer Hitze köcheln lassen. Eine Prise Pfeffer und Salz zufügen. Das Geheimnis der Soße ist, dass der Sugo noch ca. eine Stunde auf kleinster Flamme geköchelt wird.
4.) Dann den Rosmarienzweig, den Basilikumstiel und die Chili entfernen.
5.) Die Salsicca Sarda (Bratwurst) in kleine Stücke schneiden (ca. 2-3 cm), Zwiebel abziehen und würfeln.
6.) In 4 EL heißem Öl in der Pfanne andünsten, den Sugo und die Basilikumblätter dazu geben und vermengen.
7.) Nochmal mit Salz und Peffer abschmecken.
8.) Die Malloreddus nach Packungsanweisung al dente kochen.
9.) Malloreddus zur Soße geben und mit Pecoriono bestreuen.

 

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Sardisches Rezept 6

Orangen-Fenchel-Salat


1 rote Zwiebel
6 kernlose Orangen
2 junge Fenchelknollen
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Saft je 1 Zitrone und Orange
abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelte Orange
6 EL natives Olivenöl

 

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden.
Die Orangen schälen und quer in etwa 5mm Scheiben schneiden.
Die Fenchelknollen waschen und ebenfalls quer in Scheiben schneiden.
Die Fenchelscheiben und Orangenscheiben versetzt auf einen großen Teller
legen und Zwiebel oben drauf verteilen. Ein wenig salzen und Kräftig pfeffern.
 Orangen und Zitronensaft mit der abgeriebene Orangeschale darüber gießen und zum Schluss mit den sanften Olivenöl vollenden.


Sarden essen viel zu gerne, als dass es ein Gericht gäbe, das man als Lieblingsspeise der Sarden bezeichnen könnte. Die bei den Sarden beliebtesten Gerichte haben jedoch - anders, als man erwarten könnte -, nur wenig mit Meerestieren zu tun. Diese findet man zwar in den Restaurants der Insel, die kulinarischen Geheimnisse Sardiniens eröffnen sich einem allerdings im Hinterland.

Hier, im Herzen Sardiniens, findet man Schafsbauern, die sich um das Pecora, das sardische Schaf, kümmern. Und hier, im gebirgigen Inneren der Insel wird der Lieblingskäse der Sarden zubereitet: der Pecorino. Dieser darf keinesfalls auf den Malloreddus fehlen, traditionellen sardischen Nudeln. Der sardische Archipel wartet mit einer Vielfalt an traditionsreichen Speisen auf.

Traditionelle sardinische Gerichte sind etwa Sa cordula, eine spezielle Wurst aus der Region oder Porccedu (Spanferkel) aber auch Pane Carasau, dünne Fladenbrote. Diese werden aus einem Teig aus Weizenmehl, Salz, Hefe und Wasser hergestellt. Die sardischen traditionellen Gerichte sind allesamt auf die Schafzucht ausgerichtet. Früher benötigten Schäfer schnelle Speisen, die man leicht zubereiten konnte. Eines davon ist das sogenannte Pane Frattau, bei dem das Pane Carasau in Tomatensoße eingeweicht mit Pecorino und Ei gegessen wird. Die Küche Sardiniens ist einfach und bodenständig, dank der natürlichen Zutaten ist der urtümliche Geschmack der Speisen jedoch einzigartig.

Eine Käsesorte, die seit Jahrhunderten auf der Insel zubereitet wurde, ist der Casu Marzu. Der Käse erhält sein spezielles Aroma erst durch die Beigabe von den Maden der Käsefliege. Die Maden geben ein Sekret ab, das dem Käse den typischen Geschmack gibt. Da sich die Maden noch im Käse befinden, wenn man ihn isst, wurde die Herstellung offiziell verboten. Man munkelt jedoch, dass der Käse immer noch in den Hinterzimmern sardischer Hirten hergestellt werden soll.

Als Nachspeise reicht man auf der Insel gerne Seadas. Das sind Teigtaschen mit süßem Käse gefüllt, die mit Honig verfeinert serviert werden. Dazu trinken die Sarden gerne Mirto, aus Myrten hergestellten Likör, den man in roter oder weißer Farbe erhält. Der bekannteste Rotwein der Insel heißt Cannonau. Von den Einheimischen werden aber grundsätzlich eher die auf der Insel produzierten Liköre bevorzugt. Das für die Insel typische Bier ist das aus Maisschrot gebraute Ichnusa.

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Kommentare: 2
  • #1

    Maria (Montag, 10 August 2015 19:50)

    Lasagne nach gekocht, super Rezept, danke! :-)

  • #2

    Sylvia (Freitag, 15 Juli 2016 20:06)

    Amaretti benissimo!

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Sardinien kulinarische Spezialitäten